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Review: Concrete Jungle – Von Großstadtpflanzen, wilden Tieren und Beton

Berlin & Baustellen: Eine symbiotische Alliteration, die einen Teil der Hassliebe vieler Großstadtpflanzen zu Ihrer (Wahl-)Heimat ausmacht. Und so fanden wir vor einigen Wochen eine der wohl schönsten Baustellen Berlins: Den Lobe Block im Wedding. In den letzten Zügen der Fertigstellung befindend, brachte das Künstler- und Kreativ-Bauprojekt vis-a-vis des Flakturms am Humboldthain, so einiges an planbaren und ungeplanten Unwegbarkeiten mit sich. Und so sahen wir, in der heißen Vorbereitungsphase unseres sommerlichen Pop-Up Dinners, quasi täglich neuen Überraschungen und Gegebenheiten ins Auge. Langweilig wurde es uns also nie – und unser wildes Team konnte beweisen, wie es im Angesicht der stündlich wechselnden Herausforderungen zu Improvisations-Höchstleistungen auflief. Und das ist ja dann auch das Spannende am Pop-Up: Einfach kann jeder.

Und so eroberte, mit den wunderschönen Palmen und exotischen Pflanzen von Meyflower, innerhalb weniger Tage der Dschungel den Asphalt. Die Dachterrasse, mit dem imposanten Blick über die Dächer Weddings, wurde mittels der traumhaften Rattanmöbel im Kolonialstil von GOT Vintage zur Sundwoner-Oase. Der Gurkengeist Tonic von unseren Freunden der Spreewood Destillers erfrischte zur sommerlichen Abendbrise unsere Gäste. Dazu gab es Austern und Fingerfood.

Das Wetter blieb uns jedenfalls an beiden Abenden wohl gesonnen und die angekündigten abendlichen leichten Schauer aus. Stattdessen konnten unsere Gäste den Ausblick genießen, einander begrüßen und kennenlernen, bevor dann eine gute Stunde später das eigentlich Dinner unten im Event Space des Lobe Blocks begann.

Dort wurden die Gäste mit den wunderschönen Projektionen von Yuti Feiler in den Großstadtdschungel-Bann gezogen. Die Installationen von Wishbone Berlin trugen ihr Übriges dazu bei, dass das Rohbetonloft einen Hauch Urwaldatmosphäre bekam.

Kulinarisch ging die Reise des 5-Gang-Menüs dann Richtung Israel weiter. Chefkoch Frank Dracke orientierte sich bei vielen Gerichten des Dinners an der arabisch-orientalischen Küche. Begleitet wurde das Dinner mit Weinen vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett. Nach Köstlichkeiten wie „Meeräsche I Chinesische Keule & Dukkah I Erbsenhummus I Gelbe Bete-Orangen-Salsa“ in der „Wild“-Variation (sowie als vegetarische „Wiesen“-Option „Mangoldtarte I Blumenkohl I Rote Beete & Za’atar I Tahini“) servierte uns die Künstlerin May gemeinsam mit ihrer Pianistin dann das musikalische Highlight des Abends. Ihre Interpretation des Moderat Songs „Bad Kingdom“ ließ nichts als pure Gänsehaut zurück, den tropischen Temperaturen zum Trotze. Und auch zu Mays eigener EP „Gold“ schmolzen die Gäste noch vor dem Dessert dahin. Ein wildes DANKE an dieser Stelle nochmals von uns für diese Momente, die sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden.

Erinnerungen nicht nur im Herzen, sondern auch ganz „handfeste“, durften unsere Gäste auch dieses Mal wieder mit nach Hause nehmen. In Goodie Bags im neuen, wilden Corporate Design, gefüllt mit den Produkten unserer Partner. Besonderer Dank hier nochmal für die tollen Naturkosmetik-Produkte von amazingy.com, passend auf die sommerlichen Bedürfnisse der Haut abgestimmt. Das typische Berliner Wegbier von BRLO bzw. der „Wegprosecco“ von VIN AQUA VIN durfte natürlich auch nicht fehlen.

Und damit wären wir dann fast am Ende unserer kleinen Review angekommen. Abschließend gilt nun nur noch zu sagen: DANKE an all unsere tollen Gäste, die beide Abende unvergesslich machten. DANKE an unsere Partner und Sponsoren, die dazu beigetragen haben, dass diese Dinner überhaupt erst zu dem wurden, was sie waren. Und last but not least geht das allergrößte DANKE raus an das wilde Team, vor Allem auch an Küche & Service: Mit Euch kann man jede Expedition in den Urwald ohne Bedenken wagen. Das hat dieses wilde Dinner wieder einmal gezeigt.

Wilde Grüße und bis bald!

All Picture Credits: https://www.anne-freitag.com/

Wilder Photoboxspaß in Kooperation mit sharingbox:

 

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